Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. | 1.Mose 4, 10 – LUT
Viel wird diskutiert dieser Tage inwiefern und in welchem Umfang Israel das Recht hat sich gegen den brutalen Überfall der Hamas zu wehren … zu rächen … Vergeltung zu üben …
+++ Bodenoffensive: Was Israel zögern lässt +++ Warum Heusgen Israel von Bodenoffensive abrät +++ Eklat zwischen Israel und UN-Generalsekretär +++ Reaktion auf Hamas-Terror : Israel will Angriffe auf Gaza intensivieren +++ Angriffe von Hamas auf Israel : Netanjahu: „Wir sind im Krieg“ +++
Vor diesem Hintergrund „Die Geschichte von Kain & Abel“ zu hören, zu untersuchen und mit anderen zu dikutieren war tief bewegend. Die Antwort dort ist im Grunde absolut klar und unmissverständlich … Fragen/Aspekte, die wir unter anderem behandelt haben, waren:
- Kain stammt nicht von dem Bösen ab, er ist auch nicht von sich aus böse sondern an Kain ist ablesbar, wie das Böse Wirklichkeit wird, zu jeder Zeit.
- Menschen, die einander fremd werden, werden nicht nur sich selbst fremd, sondern entfremden sich auch von ihrem vertrauten Lebensraum und erleben im schlimmsten Fall die ganze Welt als Fremde.
- Der Mensch ist zugleich Täter und Opfer. Das Böse ist nie bloß moralisch zu verstehen, sondern hat immer auch Verhängnischarakter.
- Letztlich ist aber Kain selbst ein Zeichen – dafür, dass die Verletzung des Nächsten ebenso am Täter Narben hinterlässt, dieser aber auch als solcher weiterhin zu Gott gehört und sein Leben Sinn hat, trotz allem.