Aus dem Hauskreis

Eine ganz besondere Gemeinschaft

Was genau ist ein Hauskreis?

Als Hauskreise werden kleine, meist christliche Gruppen bezeichnet, die sich beispielsweise zum gemeinsamen Beten[1], Bibelstudium[2], Gedankenaustausch[3] und/oder Singen[4] regelmäßig in Privatwohnungen treffen. Bei christlichen Hauskreisen soll damit der gemeinschaftliche Aspekt des christlichen Glaubens betont und gelebt werden (Gemeinschaft der Heiligen). Neben Hauskreis sind auch die Bezeichnungen Kleingruppe, Hauszelle, Zellgruppe oder Hausgruppe, mitunter auch Hauskirche gebräuchlich.

Die Institution der Hauskreise ist vor allem im protestantischen Christentum üblich, insbesondere innerhalb der evangelikalen Strömungen des Protestantismus. Es gibt jedoch auch Hauskreise, die losgelöst von Konfessionen bestehen, beispielsweise als feministische, künstlerische oder politische Gruppentreffen.

Was bedeuten Hauskreise für die Zukunft der Kirche?

Wie Hauskreise eine
Kirchgemeinde bereichern

Hauskreise sind eine Form, wie Kirche konkret heute Gestalt gewinnt, eben Kirche in den Häusern. Sie sind auch ein starkes Stück Zukunft der Kirche, weil sie eine flexible Struktur ohne großen organisatorischen und finanziellen Aufwand haben.

Hauskreise können Menschen in ihrer Mündigkeit und Motivation stärken, das Leben einer Kirchengemeinde verantwortlich mitzugestalten. Sie sind dem Ganzen der Gemeinde verpflichtete Gruppen.

Hauskreise und andere Kleingruppen gedeihen besonders gut, wenn das Zusammenspiel mit der Gemeindeleitung gelingt.